Die Höhle der Löwen - das Interview danach

Es ist einen Tag nach der Ausstrahlung von „Die Höhle der Löwen“. Wir haben nachgefragt, wie es Stella und Christian von Laori geht.

1. Ihr wart gestern in der Sendung „Die Höhle der Löwen“. Wie fühlt es sich an, sich selbst im TV zu sehen?

Es ist schon sehr komisch, sich selber im Fernsehen zu sehen. Es ist ein bisschen wie eine Aufnahme von der eigenen Stimme zu hören. Ich finde das persönlich immer komisch und denke, dass ich mich überhaupt nicht so anhöre.

Man ist ja immer sehr viel kritischer mit sich selbst als mit anderen. Man denkt die ganze Zeit „Was mach ich denn da Komisches? Was für Blödsinn erzähl ich da? Oder steh doch mal ruhig.“ Im Großen und Ganzen können wir wohl ganz zufrieden sein über unseren Auftritt.

2. Wieso habt ihr euch bei „Die Höhle der Löwen“ beworben? 

Der Auftritt und die Plattform ist für uns als junges Startup, aber auch für die gesamte Kategorie der alkoholfreien Alternativen zu Spirituosen eine riesige Chance. Noch nie haben so viele Menschen gleichzeitig erfahren, dass es so etwas wie eine alkoholfreie Alternative zu Gin überhaupt gibt. Sie konnten sich jetzt selbst davon überzeugen, dass es leckere alkoholfreie Drinks geben kann. Dass Laori dabei im Mittelpunkt steht, freut uns enorm. 

3. Wie sind die Löwen so drauf?

Wie alle anderen kennen wir die Löwen nur aus dem Fernsehen. Wir hatten die ein oder andere Szene im Hinterkopf, wo die Löwen Gründer gut in die Mangel genommen haben und wirklich harte Fragen gestellt haben und sehr hartnäckig waren.

Dementsprechenden Respekt hatten wir vor der Situation und den Löwen.

Umso überraschter waren wir, dass wir den Pitch als sehr angenehm und wertschätzend empfunden haben. Die Löwen waren sehr interessiert, sehr menschlich und freundlich. Ich habe den Umgang insgesamt als sehr respektvoll wahrgenommen.

4. Wie habt ihr euch auf den Pitch vorbereitet?

Wir haben einen Pitch geschrieben und uns mit dem Team von „Die Höhle der Löwen“ ausführlich ausgetauscht und beraten, wie das Setting am besten aussehen kann. 

Den Pitch selbst haben wir auswendig gelernt. Wir sind stundenlang spazieren gegangen und haben dabei den Text geübt. Unser Highlight war, dass wir den Pitch rückwärts auswendig sprechen konnten, während wir rückwärts gegangen sind. Sah bestimmt lustig aus, aber das hilft in ungewohnten Situationen. Zusätzlich haben wir uns unzählige Folgen angesehen und alle möglichen Fragen der Löwen notiert, um darauf Antworten zu haben. Freunde hatten dann das große Vergnügen, die Löwen zu spielen und uns mit Fragen in die Mangel zu nehmen.

Die Gründer von Laori, Christian und Stella

5. Brauchtet ihr zur Beruhigung erstmal einen Schnaps?

So schlimm war es dann doch nicht. Unser Hotel war an einem See und dort haben wir mit Blick aufs Wasser tatsächlich mit Sekt angestoßen. Später sind wir auf Laori umgestiegen, weil wir auf den Kater echt keine Lust mehr haben.

6. Der Drink mit Laori hat den Löwen nicht nach Gin & Tonic geschmeckt. Wie geht ihr damit um? Was hättet ihr anders gemacht?

Das ist überhaupt nicht schlimm. Unsere Kundinnen und Kunden sehen das zum Glück anders. Das sieht man an den vielen sehr positiven Bewertungen auf Trusted Shops. Das ist letztlich für uns das Wichtigste: Mögen es unsere Kunden? Und ja, die lieben Laori. 

Geschmack ist unterschiedlich und das kommt immer mal vor. Das hängt von vielen Faktoren ab. Die Gläser, das Tonic Water, Eis, Uhrzeit und die Tagesform von der Person sind dabei entscheidend. In einem anderen Setting hätte ich aber besser auf die Reaktionen der Löwen eingehen können. Wenn jemand sagt, dass es nicht schmeckt, dann empfehle ich einen anderen Drink. Manche mögen es z.B. nicht so bitter. Da ist ein Laori & Tonic mit seinem bitteren Chinin nicht die beste Wahl. Ein Lagroni mit einem süßlichen Sanbitter überzeugt dann mit seinem sommerlichen Geschmack schon eher.

7. Ihr habt kein Investment bekommen. Wie geht es euch damit?

Wir hatten die Möglichkeit, Laori vor einem Millionenpublikum zu präsentieren und zu zeigen, dass es gute alkoholfreie Drinks gibt. Das ist für uns viel wichtiger als jedes Investment und wir sind sehr dankbar für diese Chance.

Foto: Foto TVNOW / Bernd-Michael Maurer